Räuber und Trompetenspieler

Ich kann diesem Aasfressen nicht länger zusehen. Es kann kaum so weiter gehen, wie es sich nun zu entwickeln scheint. Merkt man doch klar, mit klarem Verstand und einer freien Minute, das jene, die sich den Resten hingeben eigentlich zu bemitleiden sind und jede, die den Mut haben mit der Situation mehr zu tun als zu aasen, die Welt gestalten. Und auch wenn ich nun dies verstand, am heutigen Freitage, ist kaum zu beurteilen, wie ich mich sehen kann in diesem Theaterspiel an Räubern und Trompetenspielern.

Die einen sehen sich ins Gewissen und sehen die Untaten, sehen die Freveltaten. Die anderen könnens sehen und schmunzeln nur vor Gier und Rachsüchtigkeit. Wenn ich nun hier stehe, sehe ich mich kaum so geteilt, wie vor diesem thematischen Hintergrund.

Die Menschen sind vertan und doch tun manche alles und manche mancher Taten zunichte. Doch auch wenn sich dies nie gleichwichten wird, bin ich zuversichtlich, dass die, die mit Verstand und mit Barmherzigkeit und Neugier ins Leben treten, jene Quälgeister zu vertreiben wissen. Und das, dass Leben zu einem Platz wird, dem der Mensch und das Tier und auch die Pflanze gleichkommen.